
Die Kreuzung von Kipsdorfer und Berggießhübler Straße ist fast fertig umgebaut. Foto: Heiko Weckbrodt
Ab Montag wird auch Kreuzung zur Ankerstraße verkleinert
Tolkewitz, 05.10.26. In Tolkewitz verkleinern Bauarbeiter die nächste Kreuzung, um die Verlängerung der „Radroute Ost“ bis zum Schulcampus Tolkewitz vorzubereiten: Die beauftragte Baufirma „SAZ“ geht davon aus, dass sie den Knotenpunkt zur Berggießhübler Straße bis Ende dieser Woche fertigbekommt – dann zieht der Tross weiter zur nächsten Kreuzung. Das hat die Stadtverwaltung Dresden angekündigt.
Wohngebiet in Ex-Gärtnerei geplant – deshalb bleibt Umbau vorerst ein Provisorium
Ab Montag, 12. Oktober, bauen die Arbeiter dann die Kreuzung der Kipsdorfer Straße mit der Ankerstraße und Weesensteiner Straße um: Sie vergrößern die Gehwege, so dass sie teilweise in die heutigen Fahrbahnen hineinragen und legen dabei abgesenkte Bordsteine. „Der südöstliche Bereich wird erst im Zuge eines geplanten Wohnungsneubaus im Bereich der ehemaligen Gärtnereien umgestaltet“, heißt es aus dem Rathaus. „Bis dahin wird die Gehwegvorstreckung dort durch eine Markierung kenntlich gemacht.“ Ist auch dieser Knotenpunkt verkleinert, sind danach die restlichen Kreuzungen zur Ludwig-Hartmann-Straße und zur Mühlbacher Straße an der Reihe.
Kreuzungen sollen sicherer und übersichtlicher werden
Die umgebauten Kreuzungen sollen übersichtlicher und sicherer vor allem für Fußgänger, Radler und vor allem die vielen Kinder sein, die hier ihren Schulweg zum Campus Tolkewitz und zur 44. Grundschule haben. Dies ist wiederum eine Voraussetzung, um die restliche Kipsdorfer Straße im Frühjahr 2027 ebenfalls in eine Fahrradstraße umzuwandeln – so wie es schon im westlichen Teil geschehen ist. Damit wird sich die Radroute Ost dann vom Straßburger Platz bis zum Schulcampus Tolkewitz erstrecken – und damit bis kurz vor den alten Elbarm Laubegast.
Verlängerte Radroute kostet viele Parkplätze
Weil die vergrößerten Gehwege Platz verbrauchen und die Kipsdorfer Straße mit den heutigen beidseitigen Parkreihen – laut den Vorgaben des Landes – als zu schmal für eine Fahrradstraße gilt, fällt durch den Umbau letztlich jeder zweite Parkplatz weg. Das hat bereits für erhebliche Anwohnerproteste gesorgt.
Während der nun anstehenden Bauarbeiten leitet die Stadt den Verkehr mit einer „wechselseitigen Vorrangregelung“ an der Baustelle vorbei. „Das Einbiegen aus der Ankerstraße und der Weesensteiner Straße in die Kipsdorfer Straße ist nicht möglich“, warnen die Behörden. „Die Buslinie 87 fährt eine Umleitung über die Schlömilchstraße, Wehlener Straße und Salbachstraße.“
Autor: Heiko Weckbrodt
Quellen: LHD, Oiger-Archiv

Ihre Unterstützung für striesen-oiger.de!
Ohne hinreichende Finanzierung ist unabhängiger Journalismus nach professionellen Maßstäben nicht dauerhaft möglich. Bitte unterstützen Sie daher unsere Arbeit! Wenn Sie helfen wollen, Oiger.de aufrecht zu erhalten, senden Sie Ihren Beitrag mit dem Betreff „freiwilliges Honorar“ via Paypal an:
Vielen Dank!