
Der Bund schießt Geld aus seinem Schuldenpaket auch für den BB-Schulbau in Dresden-Johannstadt zu. Foto: Heiko Weckbrodt
Schulcampus entsteht teils aus Holz und kostet insgesamt knapp 63 Millionen Euro
Johannstadt, 06.11.26. Dresden hat rund 37,7 Millionen Euro Bundeszuschuss bekommen, um an der Lortzingstraße im Stadtteil Johannstadt den überfälligen Neubau für das Bertolt-Brecht-Gymnasium errichten zu können. Insgesamt soll der teilweise in Holzbauweise geplante neue Schulcampus etwa 62,8 Millionen Euro kosten. Das hat die Stadtverwaltung Dresden mitgeteilt.
„Das Bertolt-Brecht-Gymnasium verbindet das bewährte sächsische Abitur mit einem international ausgerichteten Bildungsangebot.“
Kultusminister Conrad Clemens
„Jetzt geht es endlich los und wir können unser Versprechen halten“, freut sich Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) über den Geldfluss aus dem Bundesschuldenpaket gen Sachsen. „Die Zwischenlösung sollte einer neuen Schule weichen.“ Dies sei umso wichtiger, da das BB-Gymnasium ein besonderes internationales Profil für die Kinder von Chipwerkern, Forschern und anderen Fachkräften aus aller Welt aufbaut. „Mit dem Neubau schaffen wir gemeinsam die Voraussetzung dafür, dass diese besondere Ausrichtung auch künftig weiterentwickelt werden kann.“
Platz für 900 Schüler
Geplant sind zwei neue Schulgebäude in Holzhybrid-Bauweise für zirka 900 Schülerinnen und Schüler. Bei der Gelegenheit will die Stadt auch eine historische Trafo-Station auf dem Schulgelände sanieren.
Unterricht im Neubau beginnt im Herbst 2030
Derzeit lernen die BB-Gymnasiasten in einer Interimsschule am Terrassenufer. Wenn alles glattgeht, fällen die Arbeiter noch in diesem Monat die ersten Bäume auf dem Grundstück und bereiten die Baustelle vor, reißen dann ab April 2027 die Altbauten vor Ort ab. Offizieller Baubeginn ist dann im März 2028. Im Herbst 2030 sollen die ersten Gymnasiasten einziehen.
Autor: Heiko Weckbrodt
Quelle: LHD

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