Leubnitz-Neuostra hat die Bibliothek des Jahres

Bibliothek Leubnitz-Neuostra ist die Bibliothek des Jahres 2019. Die amtierende Leiterin Anne Kurze freut sich. Foto: Heiko Weckbrodt

Bibliothek Leubnitz-Neuostra ist die Bibliothek des Jahres 2019. Die amtierende Leiterin Anne Kurze freut sich. Foto: Heiko Weckbrodt

Vizedirektor Rabe: „Die Mitarbeiter hier wissen, was die Leser mögen.“

Leubnitz-Neuostra, 27. Januar 2020. Die Dresdner Bibliothek des Jahres 2019 steht weder an einem großen Einkaufstempel noch im Stadtzentrum, sondern in einer Sackgasse in Leubnitz-Neuostra – und ist dennoch sehr erfolgreich: Das Team um die amtierende Leiterin Anne Kurze gilt als sehr engagiert, führt bei Bedarf auch schon mal ein kleines Theaterstück auf, spielt Saxophon und liebt vor allem Bücher. Die Ausleihquoten pro Mitarbeiter seien Spitze im ganzen Stadtnetz, lobte Bibliotheken-Vizedirektor Roman Rabe bei der Preisverleihung. „Und man merkt immer wieder: Die Mitarbeiter hier wissen, was die Leser mögen.“ Weiterlesen

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Verein will Pilotversuch mit reinem Gaslicht statt LED

Gaslaternen an der Kreuzung von Ausburger und Tittmannstraße in Dresden-Striesen. Foto: Heiko Weckbrodt

Gaslaternen an der Kreuzung von Ausburger und Tittmannstraße in Dresden-Striesen. Foto: Heiko Weckbrodt

Gaslaternen sind für die Befürworter ein „einmaliges Kulturgut“, für die Gegner trübe Funzeln und Umweltsünden

Striesen, 23. Januar 2020. Der Verein „Kulturerbe Blasewitz“ fordert, wieder mehr Gaslaternen statt elektrifizierter Kandelaber in Striesen und Blasewitz aufzustellen. Dies würde nachts für genug Licht sorgen, andererseits das einzigartige Lichtensemble im Stadtteil erhalten. Die Stadtverwaltung hingegen kritisiert, die Ökobilanz der Gaslaternen sei zu schlecht, zudem würden sie die Straßen und Gehwege unzureichend ausleuchten. Das Hin und Her zwischen Gaslaternen-Befürwortern und Rathaus zieht sich bereits seit Jahren hin. In einem offenen Brief an die Stadtspitze fordert der Verein nun konkret, zusätzliche Gaslaternen auf der Augsburger, der Wittenberger Straße und an weiteren Stellen zu installieren. Weiterlesen

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Stadt will Gaslaternen an „Augsburger“ nachelektrifizieren

Gaslaternen an der Kreuzung von Ausburger und Tittmannstraße in Dresden-Striesen. Foto: Heiko Weckbrodt

Gaslaternen an der Kreuzung von Ausburger und Tittmannstraße in Dresden-Striesen. Foto: Heiko Weckbrodt

Plan: Kandelaber bleiben erhalten, leuchten mit LEDs statt Gasflammen die Straße aus.

Striesen, 16. Januar 2020. Wenn die Augsburger Straße in Zukunft für eine Buslinie ausgebaut wird, sollen die Arbeiter im Abschnitt zwischen der Blasewitzer Straße und der Tittmannstraße auch gleich die Gaslaternen mit LEDs nachelektrifizieren. Diesem Konzept der Straßen- und Tiefbauamtes hat der Stadtbezirksbeirat Blasewitz nun mehrheitlich zugestimmt. Weiterlesen

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Repariercafe in Gruna

Abb.: hw

Abb.: hw

Gruna, 16. Januar 2020. Zu einem Reparier-Abend lädt das Repair-Café Gruna am 23. Januar 2020 von 17 bis 20 Uhr ein. Besucher können in das Streetwork-Büro Sofa9 in der Rosenbergstraße 12 kaputte Geräte mitbringen, um sie unter unter fachkundiger Anleitung und bei einem Kuchen selbst zu reparieren. Ausgeschlossen seien Fahrräder und sperrige Haushaltsgroßgeräte wie Waschmaschinen und Kühlschränke, hieß es von den Veranstaltern. Weiterlesen

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Zwei Drittel des Blasewitzer Budgets blieb 2019 ungenutzt

Die Blasewitzer Beiräte wollen mit ihrem Budget unter anderem Tauschschränke im Stadtbezirk kofinanzieren, wenn sich dafür Betreiber finden. Das Konzept: Wer etwas aus dem Schank haben will, muss auch etwas hineinlegen. Das funktioniert vielerorts bereits mit Büchern - hier ein Tauschregal der Kirchgemeinde Gruna-Seidnitz im Seidnitz-Center. Foto: Heiko Weckbrodt

Die Blasewitzer Beiräte wollen mit ihrem Budget unter anderem Tauschschränke im Stadtbezirk kofinanzieren, wenn sich dafür Betreiber finden. Das Konzept: Wer etwas aus dem Schank haben will, muss auch etwas hineinlegen. Das funktioniert vielerorts bereits mit Büchern – hier ein Tauschregal der Kirchgemeinde Gruna-Seidnitz im Seidnitz-Center. Foto: Heiko Weckbrodt

Stadtweit wurden im Startjahr lediglich 56 Prozent der Gelder verwendet

Blasewitz, 7. Januar 2020. Die neuen Stadtteil-Budgets für kleine Projekte vor Ort haben noch nicht überall die erhoffte Resonanz gefunden. Von den insgesamt rund 5,2 Millionen Euro, die die zehn Stadtbezirke hätten verwenden können, gaben die zuständigen Beiräte tatsächlich bis Mitte Dezember 2019 nur die reichliche Hälfte, nämlich etwa 2,9 Millionen Euro aus. Dies teilte die Stadtverwaltung auf Oiger-Anfrage mit. „Dabei flossen etwa 600.000 Euro in die Projektförderung“, heißt es in der Antwort. „Ungefähr 2,3 Millionen Euro wurden zur Ausführung geplanter Projekte an Fachämter übertragen.“ Weiterlesen

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Neue Stühle für Goldberg-Saal im Technikmuseum in Striesen

Der Goldbergsaal in den Technischen Sammlungen Dresden ist nicht nur für Vorträge beliebt, sondern auch für Kreativ-Veranstaltungen. Hier hatte er sich in eine „Forschungswerkstatt Smart Materials“ verwandelt. Foto: Heiko Weckbrodt

Der Stadtbezirksbeirat gibt den Technischen Sammlungen dafür 47 000 Euro. Direktor Schwarz will dafür mehr Stadtteil-Angeboten Platz bieten.

Striesen, 2. Januar 2020. Die Technischen Sammlungen Dresden (TSD) an der Junghansstraße in Striesen können im kommenden Jahr ihren großen Veranstaltungssaal neu bestuhlen: Der zuständige Stadtbezirks-Beirat Blasewitz hat Museumsdirektor Roland Schwarz dafür nun 47 000 Euro bewilligt. Schwarz versprach den Beiräten im Gegenzug, dass der Emanuel-Goldberg-Saal und das ganze Museum in Zukunft stärker als bisher auch für lokale Veranstaltungen der Striesener, der Blasewitzer und anderer Anwohner genutzt werden könne. Weiterlesen

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Findlingsbrunnen Altgruna wird saniert

Der Findlingsbrunnen Altgruna muss saniert werden. Foto: Heiko Weckbrodt

Blasewitzer Beiräte geben 30 000 Euro für Planung

Gruna. Der Findlingsbrunnen in Dresden-Altgruna ist inzwischen an die drei Jahrzehnte alt und braucht dringend einige Reparaturen. Da die Stadt dafür bisher kein Geld locker gemacht hat, will nun der Stadtbezirksbeirat Blasewitz zumindest die Planungskosten für die Brunnensanierung übernehmen: Das Gremium genehmigte dafür 30 000 Euro aus seinem Stadtbezirks-Förderetat. Weiterlesen

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Neues Wohngebiet in Striesen bekommt eine Kahlebergstraße

Zwischen Zinnwalder und Kipsdorfer Straße in Dresden-Striesen soll ein Wohnviertel entstehen. Foto: Heiko Weckbrodt

Striesen, 6. Dezember 2019. Weil ein neues Wohngebiet zwischen Zinnwalder und Kipsdorfer Straße entsteht, bekommt Striesen dort auch eine neue Straße – und die soll Kahlebergstraße heißen. Darauf haben sich die Blasewitzer Stadtbezirksbeiräte verständigt. Weiterlesen

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Kreisverkehr Ohmestraße wird grün

Der Kreisverkehr an der Oehmestraße in Dresden-Blasewitz. Foto: Heiko Weckbrodt

Striesen, 22. November 2019. Der Kreisverkehr an der Kreuzung von Oehmestraße und Berggartenstraße in Blasewitz wird begrünt. Das haben die Blasewitz Stadtbezirks-Beiräte auf Vorschlag der Linken beschlossen. Weiterlesen

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Blasewitzer Beiräte gegen 5G-Bürgerentscheid

Blasewitz, 15. November 2019. Der Stadtbezirksbeirat Blasewitz hat den Vorschlag der Freien Wähler abgelehnt, die Dresdner per Bürgerbefragung „über die flächendeckende Einführung der 5G-Technologie in Dresden“ entscheiden zu lassen. Eine einzelne Stadt habe gar nicht die Befugnis, den Mobilfunk der fünften Generation (5G) aufzuhalten, sagte der FDP-Beirat Carsten Biesok – und fand mit dieser Einschätzung eine Mehrheit im Gremium.

Die frühere Linkspolitikerin Monika Aigner hatte zuvor namens der Freien Wähler darauf verwiesen, dass sich einige in der Bevölkerung über den 5G-Funk sorgen. Es gebe Bedenken, dass der neue Mobilfunk gesundheitsschädlich sei, allein der Industrie helfe und dazu genutzt werden könne, die Bürger auf Schritt und Tritt zu überwachen. Sie wünschte sich einerseits mehr Bürgerinformationen über die 5G-Technik, was noch einige Zustimmung im Stadtbezirksbeirat fand, aber auch einen Bürgerentscheid – und letzteres stieß auf Ablehnung.

Besorgte Gruppen gibt es auch in anderen Kommunen und Gemeinden in Deutschland und im Ausland. Die 5G-Gegner vernetzen sich vor allem im Internet. Sie fürchten sich beispielsweise, dass ihre Gehirne und Spermien durch die hochfrequenten 5G-Wellen geschädigt werden. hw

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