Die Kita-Baurpojekte im Raum Blasewitz

Viele Kitas, die nach der Wende gebaut oder saniert worden sind, kommen nun in die Jahre. Die Stadtverwaltung will beispielsweise das alte Kita-Gebäude an der Traubetraße durch einen Neubau ersetzen. Foto: Heiko Weckbrodt

Viele Kitas, die nach der Wende gebaut oder saniert worden sind, kommen nun in die Jahre. Die Stadtverwaltung will beispielsweise das alte Kita-Gebäude an der Traubetraße durch einen Neubau ersetzen. Foto: Heiko Weckbrodt

Teils fallen dabei aber auch Plätze weg – um Kindern wieder mehr Raum zu geben

Blasewitz/Striesen, 25. Mai 2020. Im Stadtbezirk Blasewitz sind in nächster Zeit keine Kita-Neubauten mehr geplant, da inzwischen das Angebot bereits die Nachfrage übersteigt. Das hat Kita-Amtsleiterin Sabine Bibas im Stadtbezirks-Beirat angekündigt, der für Blasewitz, Striesen, Seidnitz und Gruna zuständig ist. Sie plant aber dafür einige Sanierungen und Ersatz-Bauten.

Sanierung an der Wittenberger Straße, aber auch Anbauten und Ersatz-Neubauten

Saniert wird beispielsweise die „Independent Living“-Kita an der Wittenberger 32. Dabei entstehen elf neue Krippen- und 32 neue Kindergartenplätze. Ihre Wiedereröffnung ist – nach einigen Verzögerungen – für Juli 2020 geplant. Die Schildkröten-Kita an der Berggartenstraße 26 soll 2021/22 einen Anbau für zwei zusätzliche Krippen- und zehn Kindergartenkinder bekommen.. Für die Kita von „Kinderland Sachsen“ an der Traubestraße 7 steht zwischen 2020 und 2023 ein Ersatzneubau auf der Agenda. Dabei sollen 14 Kiga-Plätze wegfallen, dafür aber 19 neue Krippenplätze fertig werden. 2021/22 ist auch für die „Schneckenhaus“-Kita an der Prellerstraße 6 ein Ersatzneubau geplant – allerdings wahrscheinlich an einem anderen Standort und mit 20 Plätzen weniger.

Stadt hatte 2013 Platz bis zum letzten Quadrateter ausgereizt

Dass im Zuge der Sanierungen, Um- und Neubauten teilweise sogar Plätze wegfallen, liegt an einer neuen Strategie im Kita-Amt: Kurz bevor der Rechtsanspruch auf Krippenplätze 2013 in Kraft trat, hatte Bibas – neben dem Neubauprogramm – noch jeden freien Quadratmeter in den existierenden Kitas in Krippenplätze umgewidmet. Nun, da genug neue Kitas gebaut sind, will die Amtsleiterin die dadurch entstandene Raumenge wieder etwas mindern. Dadurch mindert sich zwar das nominale Angebot, die Kinder und Erzieher erhalten aber wieder mehr Raum zum Spielen und Lernen.

Autor: Heiko Weckbrodt

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