Lückenschluss ohne Ehrgeiz in Striesen

Vorher: Jahrelang stand an der Ecke Lauensteiner und Zinnwalder Straße in Striesen ein Möbelmarkt. Foto: Heiko Weckbrodt

Vorher: Jahrelang stand an der Ecke Lauensteiner und Zinnwalder Straße in Striesen ein Möbelmarkt. Foto: Heiko Weckbrodt

Investoren gießen derzeit oft nur lieblose Wohnquader auf Freiflächen im Dresdner Zuzugs-Viertel

Striesen, 9. Juli 2016. In Striesen-Süd schließen sich derzeit immer mehr Lücken, wobei man das auch anders formulieren kann: Jeder Quadratmeter wird zugebaut, weil Wohnungen in Striesen gefragt sind, egal wie peripher. Weiterlesen

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Das Mädchen spielt, der Junge reitet

Spielendes Mädchen an der Lauensteiner Straße in Dresden-Striesen. Foto: Heiko Weckbrodt

Spielendes Mädchen an der Lauensteiner Straße in Dresden-Striesen. Foto: Heiko Weckbrodt

Kunst am Bau spielt bei Lückenschlüssen in Striesen leider kaum eine Rolle

Striesen, 6. Juli 2016. Viele der Lückenschluss-Wohnhäuser, die derzeit in Dresden-Striesen entstehen, sind schnöde Würfel oder Quader und wirken im Vergleich zur alten Bebauung ringsum auf mich etwas billig. Selbst Neubauten, bei denen sich die Architekten sichtlich bemüht haben, die Formsprache der Nachbargebäude aufzunehmen – zum Beispiel an der Ecke von Glashütter und Lauensteiner Straße –, fällt doch auf: Während die Bauherren früher auch mal etwas Geld zusätzlich in die Hand genommen und etwas figürlichen Schmuck an den Fassaden bezahlt haben, ist das heute die absolute Ausnahme. Weiterlesen

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Die Krater-Fußwege von Striesen

Stolperfallen wie solche Asphaltaufwürfe an einem Gehweg an der Zinnwalder Straße. Foto: Heiko Weckbrodt

Stolperfallen wie solche Asphaltaufwürfe an einem Gehweg an der Zinnwalder Straße. Foto: Heiko Weckbrodt

Striesen, 29. Juni 2016. Ein Jogger läuft durch Striesen, wohl etwas noch im morgendlichen Tran. Ein böser Fehler, der Mann hat die legendär schlechten Fußwege im beliebten Villenviertel nicht einrechnet: Und – schwupps – hat sich der Läufer langgelegt, eine geborstene Asphaltplatte im Trottoir hat ihn zu Fall gebracht. Weiterlesen

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Alte Lockwitzer Schule wird reanimiert

Die alte Schule Lockwitz liegt seit 2008 im Dornröschenschlaf. Foto: Heiko Weckbrodt

Die alte Schule in Dresden-Lockwitz liegt seit 2008 im Dornröschenschlaf.  Nun ist eine Wiedereröffnung in Sicht. Foto: Heiko Weckbrodt

Berufsbildungswerk baut 110 Jahre altes Gebäude für 7,6 Millionen Euro zur Oberschule um

Lockwitz, 27. Juni 2016. Acht Jahre lang dämmerte die alte Schule an der Urnenstraße in Dresden-Lockwitz vor sich hin und verfiel zusehens. Doch bald werden tobende, spielende, lernende Kinder das altehrwürdige Gebäude aus dem Dornröschenschlaf reißen: Das Berufsbildungswerk Sachsen, das in Dresden bereits eine freie Montessori-Grundschule an der Pirnaer Landstraße betreibt, will die Schule im Dresdner Südosten reanimieren. Weiterlesen

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Familien statt Panzer in Nickern

Vor der Wende kommandierten die sowjetischen Offiziere von der Trutzsch-Anhöhe hinter der Nickerner Kaserne aus die Übungen ihrer Soldaten, heute ist sie wegen ihrer schönen Aussicht auf Dresden ein Ausflugstipp Foto: Heiko Weckbrodt

Vor der Wende kommandierten die sowjetischen Offiziere von der Trutzsch-Anhöhe hinter der Nickerner Kaserne aus die Übungen ihrer Soldaten, heute ist sie wegen ihrer schönen Aussicht auf Dresden ein Ausflugstipp Foto: Heiko Weckbrodt

Im Dresdner Süden ist um ehemalige „Russen-Kaserne neuer Stadtteil entstanden

Nickern, 22. Juni 2016. Das Areal rund um die sogenannte „Russenkaserne“ in Dresden-Nickern, die hier im Foto zu sehen ist, war über Jahrzehnte hinweg Sperrgebiet. Seit den 1990er Jahren ist dort jedoch unter der Regie der städtischen Sanierungsgesellschaft Stesad ein ganzes Viertel aus Ein- und Mehrfamilien-Häusern gewachsen. In diesem „Neu-Nickern“ leben mittlerweile über 1800 Menschen, darunter viele junge Familien. „Die Revitalisierung dieses Standortes ist eine Erfolgsgeschichte“, schätzte der – auch für Nickern zuständige – Prohliser Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt ein. „Hier ist ein richtiger neuer Stadtteil entstanden.“ Weiterlesen

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Spielplatz mit Blumenrutsche für Kleinkinder

Wie eine grüne Oase: Der Kleinkinderspielplatz mit Blumen-Rutsche am Schellerhauer Weg an der Grenze zwischen Seidnitz und Striesen. Foto: Heiko Weckbrodt

Wie eine grüne Oase: Der Kleinkinderspielplatz mit Blumen-Rutsche am Schellerhauer Weg an der Grenze zwischen Seidnitz und Striesen. Foto: Heiko Weckbrodt

Am Mini-Neubaugebiet am Schellerhauer Weg ist eine grüne Spieloase gewachsen

Seidnitz, 18. Juni 2016. Einen hübschen Spielplatz für Kleinkinder habe ich heute am Schellerhauer Weg in Dresden-Seidnitz entdeckt. Dieser Weg zweigt von der Zinnwalder Straße ab, in der Kurve kurz vor der Einmündung in die Altenberger Straße – dort, wo in den vergangenen Jahren eine Mini-Neubau-Siedlung in einer Baulücke entstanden ist. Weiterlesen

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Stadt engt Friedrich-Wieck-Straße ein

Loschwitz, 15. Juni 2016. Die Friedrich-Wieck-Straße in Dresden-Loschwitz wird verkehrsberuhigt. Ab heute baut die die Firma DREBAU Hoch- und Tiefbau GmbH aus Kleinopitz im städtischen Auftrag deshalb die Straße gen Elbe um. Weiterlesen

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Hummel hat Hunger

Die Spezialität des Tages: Hummel in der Rose. Foto: hw

Die Spezialität des Tages: Hummel in der Rose. Foto: hw

Striesen, 12. Juni 2016. Die Hummel hat Hunger: Heute gibt’s leckeren Nektar in der Note Pink direkt aus der Quelle. Die Brummer sind jetzt überall. In diesem Falle entdeckt an der Kipsdorfer Straße in Dresden-Striesen im Rosenbeet.

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Tierische Seeschlacht in Leuben

 

Kurze Atempause in der Schlacht: Schwan und Entenfamilie im Clinch im Kiessee Leuben. Foto: Heiko Weckbrodt

Kurze Atempause in der Schlacht: Schwan und Entenfamilie im Clinch im Kiessee Leuben. Foto: Heiko Weckbrodt

Leuben, 9. Juni 2016. Spätestens mit Hans Christian Andersens hässlichem Entlein und Wagners „ Lohengrin“ hat der Schwan ein Image als edler, ja durchgeistigter Vogel weg. Doch wer dieser Tage an der Kiesgrube in Dresden-Leuben herumscharwenzelte, bekam ein ganz anderes Bild serviert: Weiterlesen

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Kinder wollen mehr Freiräume in Striesen

Wie hier an der Glashütter Straße haben Bauherren in Dresden-Striesen in jüngster Zeit viele Brachen überbaut und Lücken geschlossen. Hier hat der Investor auch an einen kleinen Spielplatz gedacht - aber öffentlich sind diese privaten Spielplätze nur selten zugänglich. Foto. Heiko Weckbrodt

Wie hier an der Glashütter Straße haben Bauherren in Dresden-Striesen in jüngster Zeit viele freie Brachen überbaut und Lücken geschlossen. In diesem konkreten Fall hat der Investor auch an einen kleinen Spielplatz gedacht – aber öffentlich sind diese privaten Plätze nur selten zugänglich. Foto: Heiko Weckbrodt

Junge Reporter drehen Doku über Spielplatz-Mangel in Dresdner Villenvierteln

Striesen/Blasewitz/Gruna, 31. Mai 2016. Zwei Mädchen toben kreischend um den Baum inmitten eines Wohn-Karrees. Eine Frau nähert sich durch den Innenhof, zitiert die spielenden Kinder zu sich: „Es ist absolut unerhört, wie ihr hier rumschreit!“, empört sie sich.

Eine nachgestellte, aber wohl typische Szene, die Kinder und Jugendliche für ihre 22-minütige Videoproduktion „Film ab für Deinen Lieblingsplatz!“ inszeniert haben. In ihrer (mit Profi-Hilfe) selbstproduzierten Reportage erklären sie der Erwachsenschaft, was ihnen in den beliebten Dresdner Wohngegenden Striesen, Blasewitz und Gruna nicht passt. Tenor: Gerade in den Villenvierteln fehlt es an Raum zum unbeschimpften Austoben, speziell an legalen Plätzen für junge Fußballer, Parkour-Athleten, Callisthenics-Sportler und Graffi-Sprüher. Und vor allem an Spiel- und Treff-Orten, zu denen sie ohne Anmeldung spontan hingehen können. Weiterlesen

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