
Die Blasewitzer Beiräte wollen mit ihrem Budget unter anderem Tauschschränke im Stadtbezirk kofinanzieren, wenn sich dafür Betreiber finden. Das Konzept: Wer etwas aus dem Schank haben will, muss auch etwas hineinlegen. Das funktioniert vielerorts bereits mit Büchern – hier ein Tauschregal der Kirchgemeinde Gruna-Seidnitz im Seidnitz-Center. Foto: Heiko Weckbrodt
Stadtweit wurden im Startjahr lediglich 56 Prozent der Gelder verwendet
Blasewitz, 7. Januar 2020. Die neuen Stadtteil-Budgets für kleine Projekte vor Ort haben noch nicht überall die erhoffte Resonanz gefunden. Von den insgesamt rund 5,2 Millionen Euro, die die zehn Stadtbezirke hätten verwenden können, gaben die zuständigen Beiräte tatsächlich bis Mitte Dezember 2019 nur die reichliche Hälfte, nämlich etwa 2,9 Millionen Euro aus. Dies teilte die Stadtverwaltung auf Oiger-Anfrage mit. „Dabei flossen etwa 600.000 Euro in die Projektförderung“, heißt es in der Antwort. „Ungefähr 2,3 Millionen Euro wurden zur Ausführung geplanter Projekte an Fachämter übertragen.“ Weiterlesen







