Nun soll Simmel den Busbahnhof Dresden bauen

Dresden soll endlich einen Fernbus-Bahnhof bekommen, kombiniert mit einem Büro- und Mobilitätskomplex. Hinweis: Dies ist keine Visualisierung des S&G-Projektes. Visualisierung: Ki Gemini, Prompt: Heiko Weckbrodt

Dresden soll endlich einen Fernbus-Bahnhof bekommen, kombiniert mit einem Büro- und Mobilitätskomplex. Hinweis: Dies ist keine Visualisierung des S&G-Projektes. Visualisierung: Ki Gemini, Prompt: Heiko Weckbrodt

Stadtmitte, 23. April 2026. Seit den 1990er Jahren warten die Dresdner vergeblich um einen richtigen Bus-Fernbahnhof in der Stadtmitte. Doch trotz vieler Ankündigungen ist daraus nie etwas geworden – und die Fernbusse von Flixbus & Co. halten weiter am Dauerprovisorium hinterm Hauptbahnhof. Nun gibt es einen neuen Anlauf: Die S&G Development GmbH, die immer wieder den Bau eines großen Busbahnhof-Gebbäudes versprochen hatte, übergibt das Projekt nun an die Simmel Holding als Investor. Das hat die Stadtverwaltung Dresden heute mitgeteilt.

„Dresden hat ein großes Interesse daran, dass der lange geplante Fernbusbahnhof, der das unzulängliche Provisorium südlich des Hauptbahnhofs ablöst, endlich gebaut wird“, repetiert Baubürgermeister Stephan Kühn (Grüne). Er denkt dabei – wie so oft – an die Fahrradfahrer, die im Busbahnhof laut den S&G-Plänen auch Fahrrad-Stellplätze bekommen sollten. „Der Bedarf für ein Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof ist offenkundig. Die Übernahme durch die Simmel Holding ist eine gute Nachricht“, glaubt er.

„Da mir Dresden sehr am Herzen liegt, engagiere ich mich für das Projekt“, erzählt nun Peter Simmel. „Wir wollen es zügig in die Umsetzung bringen.“  Damit das klappt, hat die Stadt nun sogar beschlossen, die Subvention für das Fahrradparkhaus im Busbahnhof von den bereits beschlossenen 1,5 Millionen Euro auf 2,5 Millionen Euro zu erhöhen.

Die bisherigen Pläne sagen vor, für insgesamt rund 100 Millionen Euro ein 43 Meter großes Hochhaus zu bauen. Im Untergeschoss sollen die Busse halten, darüber sind Büros und Gastronomie geplant.

Autor: hw

Quellen. LHD, Oiger-Archiv

Grafik: M. Arndt
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