Kühn will Parken am Schillerplatz weiter einschränken

Das Straßen- und Tiefbauamt hat am Schillerplatz die Zufahrt zum Elbufer mit Pollern gesperrt und ein Parkverbots-Zonenschild aufgestellt. Foto: RD

Das Straßen- und Tiefbauamt hat am Schillerplatz bereits die Zufahrt zum Elbufer mit Pollern gesperrt und ein Parkverbots-Zonenschild aufgestellt. Foto: RD

Bürgermeister plant Anwohner-, Kurzzeit- und Bezahlparkplätze sowie Fahrradbügel

Blasewitz, 9. September 2021. Nachdem er die Zufahrt zu den früheren Parkplätzen am Elbufer zugepollert hat, will Baubürgermeister Stephan Kühn (Bündnisgrüne) als nächstes am Schillerplatz mehr Parkplätze für Anwohner reservieren, die Parkgebühren auf den verbleibenden Stellplätzen erhöhen, mehr Fahrradbügel installieren und mehr Schilder aufstellen, die auf die bisher wenig genutzte kommerzielle Tiefgarage unter der Schillergalerie hinweisen. Das geht aus einer Präsentation hervor, die Kühn heute vorgestellt hat.

300 Hinweise eingeflossen

Der Bürgermeister stützt sich dabei auf einen „Runden Tisch“ zum Parken am Schillerplatz. Daran beteiligt hatten sich der Gewerbeverein, die Marktgilde sowie örtliche Ladenbesitzer und Wirte. Außerdem flossen Auto- und Fahrradzählungen sowie 300 Vorschläge von 181 Menschen im Zuge einer Online-Bürgerbefragung ein.

Bewohnerparken ab Oktober

Bereits beschränkt hat Kühn im August die Parkzeit auf der Straße „Am Schillergarten“. Mitte Oktober will er Hinweisschilder auf die Tiefgarage unter der Schillergalerie (Stundenpreis 1,30-1,80 Euro, Tagespreis zehn Euro) aufstellen. Wenn ihm ein Kontakt zum Tiefgaragen-Betreiber – der dem Vernehmen nach schwer ansprechbar sein soll – findet, möchte er später auch Stellplatz-Auslastungsanzeigen im Umfeld montieren lassen. Ab Oktober 21 sollen die Anwohner der Berggartenstraße, Regerstraße, Wägnerstraße Bewohnerparkausweise bekommen.

Zur Debatte stehen auch – wenngleich bisher nicht terminiert – eine „Radschleuse“ an der Kreuzung Regerstraße, Barteldsplatz und Goetheallee, außerdem weitere Halteverbote an der Berggarten- und Wägnerstraße, die Umwandlung kostenloser Stellplätze in Bezahl-Paktplätze zum Beispiel an der Sebastian-Bach-Straße, Reinhold-Becker-Straße, Regerstraße und Eichstraße et cetera.

Piktogramme sollen Kampfradler mahnen

Prüfen will Kühn noch, ob er Kampfradler mit Piktogrammen auf dem Elbradweg zu einer rücksichtsvolleren Fahrweise animieren kann.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quellen: LHD, Oiger-Archiv, Apcoa

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