Teilsperrung: Bodenbacher wird für Leo-Schüler verkehrssicher umgebaut

Das Leo-Gymnasium an der Bodenbacher Straße in Dresden-Seidnitz ist inzwischen im Rohbau fertig, Foto: Heiko Weckbrodt

Das Leo-Gymnasium an der Bodenbacher Straße in Dresden-Seidnitz im Rohbau. Foto: Heiko Weckbrodt

600.000 Euro für breitere Fußwege, Querung und Ampeln

Tolkewitz/Seidnitz, 11. Februar 2026. Damit Schüler sicher zum künftigen Leo-Gymnasium gelangen, lässt die Stadt Dresden einen Teil der Bodenbacher Straße in Seidnitz für 600.000 Euro umbauen. Dafür wird diese wichtige Verkehrsader im Abschnitt zwischen der Dobritzer Straße und der Paracelsusstraße zeitweise gesperrt. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt.

Konkret sollen die beauftragten Arbeiter der „Strabag“ den Fußweg vor dem neuen Gymnasium verbreitern, eine neue Querungshilfe markieren und neue Ampeln an den Straßenbahn-Gleisen installieren. In diesem Zuge verschwenken sie die Fahrbahn, verlegen neue Kabel und bauen die Haltestelle um.

Autos müssen in Winterferien stadtwärts eine Umleitung fahren

In der ersten Bauphase in den aktuellen Winterferien ist die Bodenbacher Straße stadteinwärts gesperrt – eine Umleitung ist laut Stadtverwaltung ausgeschildert. In der zweiten Bauphase nach den Ferien fahren die Autos und Laster bis zum 24. Februar 2026 stadtauswärts auf den Gleisen an der Baustelle vorbei. „Mit Beginn der dritten Bauphase ab 18. Mai 2026 erfolgt die Gleissperre für 14 Tage“, heißt es aus dem Rathaus.

Das Gymnasium "Leo" wurde im Sommer 2019 in einer alten DDR-Schule am Berthelsdorfer Weg gegründet. Ein Neubau für das neue Gymnasium steht immer noch aus. Foto: Heiko Weckbrodt

Das Gymnasium „Leo“ wurde im Sommer 2019 in einer alten DDR-Schule am Berthelsdorfer Weg gegründet. Der Neubau in Seidnitz soll im Herbst 2026 fertig sein. Foto: Heiko Weckbrodt

Für ein Gymnasium in Prohlis fanden sich nicht genug Schüler

Das Gymnasium sollte ursprünglich – zumindest nach dem Willen der SPD und der Linken – in Prohlis entstehen. Weil sich dort aber partout nicht genug Schüler anmelden wollten, entschied sich die Stadtratsmehrheit schließlich dafür, diese höhere Schule unter dem sperrigen Namen „Linkselbisch-Ost“ (Leo) in Seidnitz zu bauen. Formal gegründet wurde das „Leo“ bereits 2019, logiert seither aber in einem Interimsquartier am Berthelsdorfer Weg 2 in Tolkewitz. Der 62 Millionen Euro teure Dreigeschosser an der Bodenbacher Straße ist für rund 900 Schüler ausgelegt und soll zum Schuljahreswechsel 2026/27 in Betrieb gehen.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quellen: LHD, Sächsische Zeitung, SPD-Fraktion Dresden, Gymnasium Leo

Grafik: M. Arndt
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