Weitere Kreuzung für Radroute Ost in Striesen verkleinert

Arbeiter haben ab September 2025 die Kreuzung der Radroute Ost mit der Bärensteiner Straße verkleinert. Die vergrößerten Gehwege sind vorn, hinten links und rechts zu sehen. Am orangen Eckhaus wurden statt dessen Parkverbote eingerichtet. Foto: Heiko Weckbrodt

Arbeiter haben ab September 2025 die Kreuzung der Radroute Ost mit der Bärensteiner Straße verkleinert. Die vergrößerten Gehwege sind vorn, hinten links sowie rechts zu sehen. Am orangen Eckhaus wurden stattdessen Parkverbote eingerichtet. Foto: Heiko Weckbrodt

Neun Parkplätze seit 2022 an Kreuzung von Bärensteiner und Altenberger Straße weggefallen

Striesen, 11. November 2025. Der 195.000 Euro teure Kreuzungsumbau an der Ecke von Bärensteiner und Kipsdorfer Straße in Dresden-Striesen ist nun abgeschlossen: Arbeiter hatten in den vergangenen zwei Monaten im Stadtauftrag die Fahrbahnen verkleinert, die Gehwege ausgedehnt und teils abgesenkt. Dadurch soll die Kreuzung für Radler, Fußgänger und Rollstuhlfahrer leichter passierbar und für durchfahrende Autos unattraktiver werden. Insgesamt sind seit der Freigabe der Radroute Ost an dieser Kreuzung im Jahr 2022 bis heute neun Parkplätze für Anwohner weggefallen.

Sperrflächen waren anfangs nur aufgemalt

Die ersten acht Parkplätze waren bereits verschwunden, als die Stadt die Kipsdorfer Straße in diesem Abschnitt in eine Fahrradstraße verwandelte, die Vorfahrt zu Gunsten der Radler änderte und Sperrflächen an den Kreuzungs-Einmündungen einzeichnete. Diese zunächst aufgemalten Flächen haben Arbeiter so mit Pflastersteinen und Bordsteinen zugebaut, dass die Gehwege nun große Wölbungen gen Kreuzungsmitte bekommen haben. Mit einer Ausnahme: Die westliche Seite der Bärensteiner Straße gen Süden hat vor der Einmündung in die „Kipsdorfer“ nun einen Parkverbotsstreifen statt der zuvor aufgemalten Sperrflächen. Damit wollen die Planer offensichtlich das mühsame Linksabbiegen für Busse der Linie 87 in die Kipsdorfer Straße erleichtern. Damit ist dort nun ein bis zwei weitere Autostellplätze weggefallen.

Viele Autofahrer scherten sich nicht um Verbotsschilder

Ursprünglich sollten die Arbeiten erst Anfang Dezember abgeschlossen sein. Die Bauarbeiter haben die Absperrungen aber bereits heute weggeräumt. Der Autoverkehr auf der Kreuzung hat auch sofort wieder zugenommen. Eigentlich war die Kreuzung während der Arbeiten für den motorisierten Verkehr voll gesperrt worden, viele Autofahrer hielten sich aber ohnehin nicht an die Verbotsschilder.

Der Kreuzungsumbau an der Bärensteiner und Kipsdorfer Straße ist Teil eines Maßnahmepakets, mit dem die Stadt den unzulässigen Durchgangsverkehr von Autos, deren Geschwindigkeitsübertretungen und andere Regelverstöße auf den Dresdner Fahrradstraßen eindämmen will. Dazu gehören Fahrrad-Piktogramme, Einbahnstraßen-Reglungen für Autos und weitere Kreuzungsumbauten.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quellen: Vor-Ort-Beobachtungen, Oiger-Archiv, LHD

Grafik: M. Arndt
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