Grunaer reden über Sauberkeit und Verkehr im Stadtteil

Foto: Heiko Weckbrodt

Gruna, 1. März 2026: Welche Rolle spielen Autos, welche Fahrräder künftig im Stadtteil? Wie kann Gruna sauberer werden? Wie klappt das mit dem Miteinander von Jung und Alt? Diese und weitere Fragen können die Grunaer in Bürgerdebatten diskutieren, die den Auswirkungen des demographischen Wandels gewidmet sind – und zu denen der „Sigus“-Verein in den nächsten Wochen einlädt.

„Dazu sind neben den Anwohnenden auch Fachleute und Verantwortliche aus der Stadtverwaltung sowie aus Stadtbezirksbeirat und Stadtrat eingeladen“, kündigen die Veranstalter an. „Wir wollen Wissen und Kompetenzen von Fachleuten unterschiedlicher Richtungen sowie der Verantwortungsträger aus Politik und Verwaltung mit dem Erfahrungswissen und der Alltagskompetenz von uns Bewohnern verzahnen.“

Konkret sind folgende Diskussionsrunden geplant:

  1. März, 18 – 20 Uhr, BBZ „Fidelio“, Papstdorfer Str. 25.
    Verkehrter Verkehr? Unterwegs zu Fuß, mit Fahrrad, ÖPNV und Auto in Gruna
  2. März, 17 – 19 Uhr, Treffpunkt Bücher-Tauschschrank (neben dem „Fidelio“):
    Sicheres und sauberes Gruna – Ansichtssache?
  3. März, 18 – 20 Uhr, BBZ „Fidelio“, Papstdorfer Str. 25:
    Gruna – ein attraktiver Lebensort für alle Generationen? Unser Weg zu einer ganzheitlichen Nachbarschaftskultur
  4. April, 18 – 20 Uhr BBZ „Fidelio“, Papstdorfer Str. 25:
    Bauen – Was, wie, wo und für wen?

Die Auftaktrunde am kommenden Dienstag im „Fidelio“ rückt die Mobilität im Stadtteil in den Fokus. Bei einem Nachbarschaftspicknick und Foren in der Thomaskirche und der alten Kaufhalle hatten Anwohner unter anderem folgenden Probleme benannt, für die nun Lösungen diskutiert werden sollen:

Kreuzung Zwinglistr./Bodenbacher Str./Rothermundtstr.
• Ampelschaltungen, die alle Verkehrsteilnehmer behindern
• Verkehrsachse Schlüterstr.-Schneebergstr.-Zwinglistr.-Bodenbacher Str. als schwer überwindbare
Barriere mitten im Stadtteil
• unsichere Straßenquerungen an verschiedenen Punkten
• Zentralhaltestelle Zwinglistr. mit zu schmalen und unübersichtlichen Bahnsteigen
• chronisch schlechte Fuß- und Radwege
• Konflikte zwischen Fuß- und Fahrradverkehr
• Angespannte Parkplatzsituation
• fehlende öffentliche WCs bzw. erkennbare „nette Toilette“ im Stadtteilzentrum.

Autor: hw

Quelle: Sigus e. V.

Grafik: M. Arndt
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