Die Krater-Fußwege von Striesen

Stolperfallen wie solche Asphaltaufwürfe an einem Gehweg an der Zinnwalder Straße. Foto: Heiko Weckbrodt

Stolperfallen wie solche Asphaltaufwürfe an einem Gehweg an der Zinnwalder Straße. Foto: Heiko Weckbrodt

Striesen, 29. Juni 2016. Ein Jogger läuft durch Striesen, wohl etwas noch im morgendlichen Tran. Ein böser Fehler, der Mann hat die legendär schlechten Fußwege im beliebten Villenviertel nicht einrechnet: Und – schwupps – hat sich der Läufer langgelegt, eine geborstene Asphaltplatte im Trottoir hat ihn zu Fall gebracht.

Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

Und das ist kein Einzelfall. Ein Großteil der Striesener und Blasewitzer Senioren schiebt die Rollatoren nur noch über die Straße, weil die Gehwege hier vielerorts in erbärmlichem Zustand sind: Wurzeln haben jahrzehntealte Platten gesprengt, nach einem Regen verwandeln sich Hunderte Meter Fußweg in unergründliche Teichlandschaften, die Bordsteine liegen schief und krumm.

Auch hier an schiefen Pflastersteinen auf dem Gehweg an der Kipsdorfer Straße können Fußgänger wie Radler und rollatoren schnell aus der Bahn geraten. Foto: Heiko Weckbrodt

Auch hier an schiefen Pflastersteinen auf dem Gehweg an der Kipsdorfer Straße können Fußgänger wie Radler und rollatoren schnell aus der Bahn geraten. Foto: Heiko Weckbrodt

Oft genug haben Lokalpolitiker schon versprochen, die kaputten Fußwege in Striesen und Blasewitz endlich mal zu reparieren. Einige Gehwege sind inzwischen auch repariert, aber bisher ist es eben beim Stückwerk geblieben. Wann kommt die Stadt hier endlich mal aus dem Knick, fragt sich da nicht nur die Gestürzten.

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